Sinnig 7) - Kurz zurück in den Kampf der Kulturen

von Klaus Mattes
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Wenn sich unsere grün-rot unterwanderte Wissenschaft eine geheime Methode ausdächte, 1.000 Butterstreuselschnitten aus jedem einzelnen Flüchtling zu machen, würde es sicher noch klappen - mit der Integration fremder Kulturen ins originäre christliche Mitteleuropa. (Was überhaupt nur noch fehlte, wäre dann ein Finanzausgleich für belastete Kommunen in NRW und für Kommunarden wie mich.)

Es war siebzehn Uhr, an einem sonnigen Nachmittag. Die Tür zu Jeans Arbeitszimmer fiel mit einem kaum noch wahrnehmbaren Plopp ins Schloss. Jean war sehr müde und nicht darauf gefasst, dass an diesem Donnerstag sein Leben durch die Begegnung mit Michel Wellbeck ein für alle Male, von Grund auf also, verändert werden würde.
(Es folgt hier eine kurze Passage, in welcher wörtliche Rede in ordentlichen, überschaubaren Sätzen als angeblich genau so gefallene berichtet wird, obwohl der tatsächliche Wortlaut ganz anders war und also verfälschend wiedergegeben ist.)

„Plopp!“, machte Jean und ahmte das Geräusch seiner Türe nach, die der Vater in seiner Kindheit hin und wieder auf diese Art neckisch nacherzählt hatte.
„Wellbeck, mit Verlaub, Michel Wellbeck. Herr Jean, Sie sollten endlich mal wesentlich werden“, lächelte Wellbeck maliziös.
„Ich kaufe nichts“, schrie Jean. „Ich bin ein Philosoph.“
„Waren wir das nicht alle schon, in unserer Jugend?“, näselte Wellbeck. „Wer soll dieses Land vor der islamischen Inversionslage schützen, das frage ich Sie offen.“
Jean war sprachlos.
„Die Nagelbomber kommen immer nur von außen. Wie die Libyer nach Manchester.“

Alles konnte jetzt völlig wahr sein, wie die AfD es ihm erzählt hatte, erkannte Jean.

Ihr aber, Leser, habt es einstens mitgekriegt, dass FDP-Superkandidat Patrick Lindner (Mister 10 Prozent), äh nein, sorry, Christian Lindner heißt der Mann, verkündet hat, dass in ein paar Jahren 100 Prozent aller Flüchtlinge und Menschen, die „momentan subsidiären Schutz genießen“ zurückgebeamt werden?

Also, dass es keinerlei Familiennachzug vorher geben wird, damit man die jungen Männer dann immer noch wegbringen kann, nach all dieser Zeit ihrer Akklimatisierung? Herr Christoph Lindner wortwörtlich: „Wer soll denn Syrien und den Irak wieder aufbauen, wenn nicht diese jungen Männer?“
Das will sagen, Deutschland schiebt Leute, die dableiben wollen, zurück durchs Mittelmeer, weil Deutschland so dermaßen dafür ist, dass Syrien und der von Amerika rebootede Irak aufblühen und gedeihen. Die deutsche Außenpolitik der letzten 15 Jahre hatte das viele Male zuvor uns und anderen so auch gezeigt. Doch, das hat sie gezeigt.

Wobei Chris Lindtner in einem anderen Interview dann aber verdeutlichte, wenn jemand hier einen Chef (Arbeitgeber) gefunden hat, für den er tätig bleiben sollte, und falls er daher von keinen Sozialleistungen abhängig wäre, wenn einer gut Deutsch beherrscht, und wenn so ein muslimischer Arbeiter dann immer noch bleiben will unter uns, die es verdient haben, hier sein zu dürfen (und nur die Besten haben dies), dann soll der Mann es stantepede auch so dürfen, soll der.

Bitte daher mal fünf Prozent mehr und eine Tafel Lindt für Christian Lindner nach Berlin schicken!

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