Die erträumte Lyrik-Reflexion

von Pawel Markiewicz
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Du unendlich wie Funken holde gutmütige Traum-Poesie
du wurdest sanft verzaubert von der warmen Himmelsmusenseele

in dir harrt ein Zaubertraum voll Melancholie
du gibst tausend Fünklein für selige Fee
auch goldiger Nix lobt unendlich schön Dich
Silberthalia fliegend aarhaftig zu mir

ich mag kurze erträumte zarte Gedichte
mich tragen dank ihnen die Apoll-Fittiche

in ein Wunderglanzland und wieder heimwärts
in dir Du Lyrik lebt aarhafter Zauber

ich fühle mich schwermutsvoll wie der Kantstern des Ibikustraums halber
in den zartesten Gedichten spiegelt sich roter Apollo wider

solch einen Schmetterling kann meine Poesie doch lieben
die Feenflügel träumen mondwärts im Gedicht immer wieder

Oh ihr verträumte Schiffsgedichte!
Vergeistigt all meine Zeusträume!

sowie Phantasie der verschönerten Himmelsherolde
so schön blüht in der Seele meine sehnlischste Poesie

PS

aarhaft – vielleicht das seltenste deutsche Wort = adlerhaft, angewendet 1827
im Satz: Aarhaft heben sie die Schwingen.
Aarhaftig – nachweislich 5 Mal benutzt (Google Books), vornehmlich eines >aarhaftige< von Luther

Um meiner Aarhaftigkeit willen wird die Poesie veredelt.

Im Bild – die Muse Thalia, die Muse der Bukolik

Die Muse Thalia, Betreuerin der bukolischen Dichtkunst