In Takten geblättert

Bild von AlexanderPaukner
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Des Kornes Abend weh so still,
ein Arm ein Tag, ein jeher Will.
Aus Zeptern barg man sprach gedacht,
erinnert hebt es einzig Tag.
Lag uns zu Füssen je die Wahl.

Es wurde uns das Brot gereicht,
es weichte eine Stille je so leer.
Sie sprach noch blieb sie nimmer mehr.
Der Tag zog Abende ins hellste Land.
Es rieselt glich wohl einst im Maien feinen Sand.

Des Weges blasse Wonnen Enden,
sie zogen uns in alle Fremden.
Wir trugen was ein Korn, dem Wasser gibt.
wir leben von dem Blatt im Wind.
Es trug uns sanft wir ruhten.

Ach wenn es nur eine Liede gibt,
das alles innert sehnt und lebt.
Ach wenn es nur ein Blicke wär,
das Abend geschnupt verweilen ewig Meer.
Ich sehne doch blieb vieles mehr.

Wenn eines Tupfen auf den Truge leert,
sich Töne wähnen, bliebe der Augenblick.
Dies lehrt Vernunft, gebeetet schönt das Sein.
Vergangen sollt ein Brot den Tische füllen.
Für alles bescheiden in Wasser Weine gleichen.

Entstehungszeit im August 2016

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