Tankazyklus + philosophische Betrachtung

Bild von dichterausPolen1
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Angst-Triotanka

Angst in dem Dasein
die Ontologie zittert
ohne Sinnflügel
kein Traum vollzieht sich darin
Philosophie brennt so sehr

Neandertaler
Scharen jagen aufs Rentier
spürend Urnatur
Zwistigkeit bei Fleischteilung
zwischen Urmenschen-Sippen

der Urmensch denkend
Angst und Bange vorm Hunger
umarmen Seelen
wenn die dunkle Nacht ankommt
zusamt dem Alptraum des Geists

Freiheit-Triotanka

Freiheit sei Hoffnung!
Hab die sanften Traum-Flügel!
die Dasein zaubern
in dem Dichten und Schwärmen
kann diese Freiheit herrschen

Urmensch bei Arbeit
er macht Bilder am Felsen
Tier wird geschildert
die religiösen Riten
sowie Urgeschichtsvenus

der Urmensch träumend
von der Gemäldeschönheit
die Seele befreit
Musen brauchen den Zauber
um selig-frei zu werden

Kontrolle-Triotanka

in der Kontrolle
harrt immer ein zarter Geist
Glut braucht Ewigkeit
Feuer der Metaphysik
Ontologie wird Ethik

Neandertaler
sie entfachen das Feuer
die Flammen sind hold
Feuerstelle – guter Platz
dient dem Kochen von Absud

philosophierend
Neandertaler – der Glast
Dasein? Kontrolliert!
in die Kontrolle verliebt
bleibt verzaubert das Feuer

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Die Philosophie der Prähistorie ist wie ein Triotanka (5-7-5-7-7 mal 3) dreigliedrig und umfasst:
- Raum für den philosophischen Begriff wie: Angst, Freiheit, Kon-trolle
- Raum für Natur und Tatsachen, alles was in der Urgeschichte ge-schah. Hier wird bloß beschrieben, nicht bewertet. Zum Beispiel die Tatsachen aus einem Leben eines Neandertalers.
- Raum für Einführung des Begriffes in die Archäologie. Hier kann bewertet werden.
Man geht davon aus, dass ein Urmensch denken, träumen und philosophieren gekonnt hat.

Aus der Grotte des Neandertalers in meinem Tanka ergibt sich, dass hier beim Malen an den Fels eine Freiheit entstand. Deswegen ist die Steinzeitarchäologie befreit. Im Gegensatz dazu steht die klassische Archäologie, die gefangen-gefesselt bleibt, zumal die Menschen bei Platos Höhle gefangen waren.
Diese Antinomie zwischen Freiheit und Unfreiheit (Gefesseltsein) bestand seit eh und je in Natur, Geschichte sowie Philosophie. Zum Beispiel in der Urmaterie waren die Teilchen entweder von Licht beschienen oder von Irrlicht verdunkelt. Auch nach meiner Theorie gibt es im Jenseits Lichter und Irrlichter, wobei sich die letzten auf mythische und mythologische Gestalten beziehen. So zweigliedrig scheint die Ontologie der Eschatologie zu sein.

Gehen wir besser zur Archäologie! Als der Mensch nicht sesshaft war und nur bei Gletschern im Glazial wanderte, gab es die Freiheit der Menschheit. Dies dauerte bis zur neolithischen Revolution bis in 4000 Jahre v.Ch, Dann erfolgte, bis heute geschehend, die Periode der Unfreiheit, wobei Mensch an die Erde gebunden war und immer ist.

Zwischen 3300 v.Ch, und 1991 n.Ch vollzieht sich eine >schlummernde Freiheit< der Menschen, nachdem der Urmensch der Ötzi im Eis getötet worden war. Er wurde 1991 entdeckt und befreit von der Freiheit im Eis.
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Beim Politiker und der Politikerin
Es lässt sich solche Teilung aus der Archäologie her in die Politik einführen.
Der Politiker ist vor allem an das Grundgesetz je eines Staates gebunden.
Nur am Forum Alpbach sind Politiker frei und gebunden nur an einen Freiheitsgeist, der von musenhaften Bergengeln kommt.
Und ist so wie ein jeder Schüler gleich(auch ein Nichtpolitiker-Forumsteilnehmer).