Etwelche Träume

Bild von dichterausPolen1
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Kurz vor Blauen Stunden begegnet eine Ameise einem zierlichen Schmetterling, dem Zitronenfalter. Die Ameise sagt zu ihm, der Schmetterling sei unendlich holdselig mit zauberhaften Fittichen. Die Ameise hört den Tagesfalter träumen. Der Buttervogel spricht vom Wind voller Friedensfreiheit, die ihn tragen will und von Blütengeistern, die seine Schwermut bezaubern. Die Ameise ist eifersüchtig auf die Falter-Träumerei und sagt dies zum Schmetterling. Er entgegnet, jedes Lebewesen habe andere zauberselige Träume und müsse sie einfach entdecken, auch Ameisen. Die Ameise, nach einer Weile, erzählt dem Zitronenfalter auch ihren Traum: die Ameisenkönigin erschaffe Gedichte von Naturontologie. Beide Lebewesen sind von einander verzaubert.