Federweich geblättert

von Alexander Paukner
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Ein Heiden Schäfer wusst ums Korn,
ein Fichten klarer heller Dorn.
Es nahm die Zeit, das feinste Kleid.
Sich webte einst ein stilles weit.
Seit Anbeginn im rosig lieblich zirpend Klang.
Die Glocke schlug, ein Kirch Gesang.
Aus Strophen die man vorher erkannt,
wie hoch doch fasst, die Hand berührt verkannt.
Das liebste sang, noch einen Tages Monden Weil.
Bevor man wusst es war vergessen,
kein Holzes Keil erstützt ein Haus von neuem.
Anfangs blass, noch gewähnt im Morgen.
So bliebe einst ein erinnern ohne Sorgen.
Man müsste sich doch eines leeren Blattes Feder borgen.
Um Erdbeeren, Kirschen auf den Tisch zu wischen
und in den Wolken seines liegend, das Sein zu tischen.
Aus Quellen eines Herzen Lichtes gar berührt,
ist manches erst erwähnt verfrüht.
Bis man sich wohl gestillt begnügt.
Mit allem gleicht, ins innere weicht.
Das wahre blieb, in Flügeln hellen Wogen.
Als man allsbald sich lag geherzt gewogen.

verfasst von Alexander Paukner im Juli 2016

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