Der Zauber von Träumen

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es gibt endlich die Iden des Oktobers
aparte Sternschnuppen – die Freunde der Nachtzeit
- sind gefallen vor dem Verweilen
des Morgensterns – der goldigen Venus
ich konnte ihre zauberhafte wunderbare Stille
sehnlich fühlen
traumhafte Ewigkeit gehört mir
ich kann an ihre Wachträume denken
vom güldenen Vlies aus einer Sirenenlegende
vom musenartigen Schmaus
aus einem feenhaftigen Myhos her
oder von Kranichen des Ibykus
aus der koboldsweise holden Poesie
ich entfache ein Feuerchen
Oktober's sanftmütige Fünklein
als ob ich Flimmerlein wäre aus einer zärteren Ewigkeit
das Morgenrot hinterließ uns anmutige Sonne
und Fittiche der Lyrik-Zärtlichkeit
für träumende Herzen
ich schwärme und philosophiere
über die Druidenflammen
mein kleines Geglitzer ist so wie ein Druidendasein

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Kommentare

18. Okt 2020

...So singend, tanzen sie den Reigen,
Und Stille wie des Todes Schweigen
Liegt überm ganzen Hause schwer...

Ich konnte ihn auswendig als junges Mädchen...

"Nicht zu verlernen
das ewiglich Träumen -
Nicht daran rühren
wohlweislich versäumen -
Nicht darum noch bangen
die Liebe zu spüren -
Nicht zu vergessen
gar zärtlich zu Lyren..."

Das ist es
worauf es kommt an,
ich denke zumindest,
wenn mich so besann!

Mit Grüßen in deinen Sonntag